
Terrassenüberdachungen · Wintergärten · Fassaden · Dachintegration
Tageslicht nutzen. Solarstrom erzeugen. Architektur gestalten.
Planung, Anwendung, Technik und Betrieb mit semitransparenten CdTe-Photovoltaikmodulen von Sanko Solar.
Hinweis: Klicken Sie auf ein Kapitel. Der komplette Inhalt klappt direkt darunter auf. Ein erneuter Klick schließt das Kapitel wieder.
Photovoltaik neu gedacht: Energiegewinnung und Tageslicht auf derselben Fläche.

Was ist CdTe-Photovoltaik?
Wie funktioniert ein CdTe-Modul?
Ein CdTe-Modul besteht aus mehreren Funktionsschichten, unter anderem transparent leitfähigen Schichten, Halbleiterschichten und elektrischen Kontakten. Die Dünnschichten werden auf Glas aufgebracht, strukturiert und elektrisch miteinander verbunden.
CdTe steht für Cadmiumtellurid, eine Verbindung aus Cadmium und Tellur. CdTe wird als lichtabsorbierender Halbleiter in der Dünnschicht-Photovoltaik eingesetzt. Die photovoltaisch aktiven Schichten werden in sehr dünner Form auf einen geeigneten Träger - typischerweise Glas - aufgebracht.
Semitransparenz bei den eingesetzten ASP-Modulen Tageslicht und Stromerzeugung Semitransparente Photovoltaik verbindet Stromerzeugung mit Lichtdurchlässigkeit. Transparenz und Energieertrag müssen gemeinsam betrachtet werden. Der geeignete Transparenzgrad hängt von Gebäude, Nutzung, Ausrichtung und gewünschtem Lichteinfall ab. Konkrete Prozentwerte werden nur aus dem Datenblatt des tatsächlich eingesetzten ASP-Moduls übernommen.
Die in diesem Ratgeber behandelten semitransparenten CdTe-Module von ASP ermöglichen eine gleichmäßige Lichtdurchlässigkeit über die Modulfläche. ASP beschreibt seine BIPV-Bauteile als in Größe, Farbe, Muster, Form und Lichtdurchlässigkeit anpassbar. Diese Aussage wird daher als Hersteller-/Produkteigenschaft und nicht als allgemeine Eigenschaft aller CdTe-Module geführt.
Temperaturverhalten Schwachlicht und diffuses Licht ASP gibt für seine CdTe-Dünnschichtmodule einen Leistungs-Temperaturkoeffizienten von etwa -0,21 %/°C an.
Diese Zahl wird im Ratgeber ausdrücklich als ASP-Herstellerangabe geführt. Allgemein formulieren wir: CdTe kann gegenüber kristallinen Siliziumtechnologien ein günstiges Temperaturverhalten aufweisen.
ASP beschreibt für seine CdTe-Module ein vorteilhaftes Verhalten bei geringer Einstrahlung und diffusem Licht. Da dies eine Herstellerangabe ist, wird sie nicht pauschal auf jede CdTe-Technologie übertragen. Für belastbare Projektberechnungen sind die Kennlinien und Daten des konkret eingesetzten Moduls maßgeblich.
BIPV und Architektur ASP führt BIPV-Lösungen und zahlreiche Gebäudeanwendungen auf, darunter Photovoltaik-Sonnenräume, Dächer, Fassaden und individuell gestaltete PV-Glaselemente. Für Sanko Solar ist dies die relevante Produktebene: ASP liefert die Modul-/BIPV-Technik; Sanko Solar plant und integriert sie in konkrete Bauanwendungen.
Technologie, Aufbau und Eigenschaften des eingesetzten Moduls.
Photovoltaik, die Teil der Architektur wird.

Semitransparente CdTe-Module von Sanko Solar - Stromerzeugung, Tageslicht und Verschattung in einer Dachfläche.
Tageslicht und Stromerzeugung Technische Kerndaten Modultyp ASP-LAM3-T20-80 Die von Sanko Solar eingesetzten semitransparenten CdTe-Module verbinden die Stromerzeugung mit den Funktionen einer transparenten Dach- oder Gebäudefläche. Das eingesetzte Modul ASP-LAM3-T20-80 besitzt laut ASP-Datenblatt eine Transparenz von 20 %.
Transparenz 20 % Nennleistung 80 W Abmessungen 1.200 x 600 mm Stärke 16 mm Damit bleibt Tageslicht unter der Modulfläche wahrnehmbar, während die direkte Sonneneinstrahlung reduziert wird. Für Terrassenüberdachungen und vergleichbare Anwendungen entsteht so eine Kombination aus Lichtdurchlässigkeit, Verschattung und photovoltaischer Nutzung.
Gewicht 27 kg Voc 123,5 V Vm 91,7 V Isc 0,99 A Aufbau als Glasmodul Im 0,87 A Max. Systemspannung 1.000 V Das rahmenlose Modul misst 1.200 x 600 mm, ist 16 mm stark und wiegt 27 kg. Die Modulfläche beträgt 0,72 m². Der im Datenblatt angegebene Laminataufbau besteht aus CdTe-Glas, PVB-Zwischenschichten und weiteren Glasschichten.
Temp.-Koeffizient Pm -0,214 %/°C Betriebstemperatur -40 bis +85 °C Die drei Kernaussagen: 20 % Transparenz | 80 W Nennleistung | 16 mm starkes semitransparentes Glas-PV-Bauelement Ein Bauelement für unterschiedliche Anwendungen Die Verbindung von Photovoltaik und Lichtdurchlässigkeit macht das Modul besonders für transparente bzw. semitransparente Gebäudeflächen interessant. In den folgenden Kapiteln wird gezeigt, wie Sanko Solar diese Module unter anderem in Terrassenüberdachungen, Wintergärten und Fassaden integriert.
Technische Werte: Herstellerdatenblatt ASP-LAM3-T20-80. Die Angaben gelten für den hier beschriebenen Modultyp; projektspezifische Planung und Nachweise sind gesondert zu berücksichtigen.
Terrasse nutzen. Tageslicht erhalten. Gleichzeitig Strom erzeugen.

Photovoltaik als Terrassendach Die ohnehin benötigte Dachfläche kann Wetterschutz, Tageslicht, Verschattung und Stromerzeugung miteinander verbinden.
Das von Sanko Solar eingesetzte ASP-LAM3-T20-80 besitzt 20 % Transparenz und 80 W Nennleistung bei 1.200 x 600 mm Modulgröße.
Tageslicht und Verschattung Nutzung bei Sonnenschein Die semitransparente Dachfläche bildet einen Mittelweg zwischen vollständig transparentem Glas und einer undurchsichtigen Dacheindeckung. Natürliches Licht bleibt erhalten, während ein Teil der direkten Sonneneinstrahlung reduziert wird.
Bei geeigneter Planung kann die Terrasse bei Sonnenschein ohne zusätzliche Verschattung genutzt werden. Komfort und Lichtwirkung hängen unter anderem von Transparenzgrad, Ausrichtung, Dachneigung, Umgebung und Jahreszeit ab.
Wetterschutz und Gestaltung Elektrische Nutzung Die Module werden als Teil der Dachfläche in die Konstruktion integriert. Dadurch entsteht eine ruhige, gleichmäßige Dachansicht ohne klassisches Zellraster.
Anschlussdetails, Dichtungen, Rinnen und Entwässerung müssen als Gesamtsystem geplant werden.
Die Dachfläche erzeugt gleichzeitig Solarstrom.
Verschaltung, Kabelführung, Wechselrichter, möglicher Speicher, Eigenverbrauch und Netzanschluss sollten frühzeitig in die Planung einbezogen werden.
Produktwerte auf dieser Seite: ASP-LAM3-T20-80 laut Herstellerdatenblatt. Projektspezifische Planung und bauliche Nachweise sind gesondert zu berücksichtigen.
Modulraster, Unterkonstruktion, Entwässerung und Elektrik von Anfang an gemeinsam denken.
Modul ASP-LAM3-T20-80 Planungsgrundsatz Abmessungen 1.200 x 600 x 16 mm Die Modulabmessungen und die Sparrenaufteilung beeinflussen sich gegenseitig. Das Raster sollte deshalb früh festgelegt werden. Achsabstände, Profilquerschnitte und Befestigungen sind konstruktions- und projektbezogen und dürfen nicht pauschal aus dem Modulformat abgeleitet werden.
Gewicht 27 kg je Modul Modulfläche 0,72 m² Transparenz 20 % Nennleistung 80 W Ausführung rahmenlos Aluminiumkonstruktion Aluminium ermöglicht schlanke, witterungsbeständige Tragkonstruktionen. Modulauflager, Dichtungen, Klemm- bzw. Haltesysteme, Wandanschluss und Entwässerung müssen auf den konkreten Systemaufbau abgestimmt werden.
Holz- und Holz-Aluminium-Konstruktion Holz kann die sichtbare Tragstruktur bilden; Aluminiumprofile können ergänzend Aufgaben bei Modulaufnahme, Abdichtung und Wetterschutz übernehmen. Querschnitte und Anschlüsse sind projektbezogen zu dimensionieren.
Dachneigung und Entwässerung Gefälle, Rinnen, Abläufe und Anschlussdetails müssen eine kontrollierte Wasserableitung gewährleisten. Die konkrete Dachneigung ergibt sich aus Konstruktion, Systemvorgaben und Projektbedingungen.
Statik Eigengewicht der Module, Unterkonstruktion sowie standortabhängige Wind- und Schneelasten sind zu berücksichtigen. Spannweiten, Befestigungen, Fundamente und Anschlüsse müssen für das jeweilige Bauvorhaben nachgewiesen werden.
Elektrische Integration Kabelwege sollten bereits in der Unterkonstruktion vorgesehen werden. Dadurch lassen sich Leitungen geschützt und optisch sauber führen. Elektrische Auslegung und Anschluss erfolgen nach den für das Projekt geltenden Anforderungen.
Planungsunterlagen Für eine erste technische Einschätzung sind Bauort, Breite, Tiefe, Höhe, Dachform, gewünschte Konstruktion sowie möglichst Maßskizzen, Fotos und vorhandene Bauunterlagen hilfreich.
Wichtig: Die dargestellten Modulmaße sind Produktdaten. Sparrenabstände, Achsmaße, Profilquerschnitte und Befestigungsdetails sind keine allgemeinen Modulvorgaben. Sie müssen aus dem jeweiligen Konstruktionssystem und der projektbezogenen Planung abgeleitet werden.
Die bereits ausgewählten Originalskizzen für Aluminium und Holz/Holz-Aluminium werden in der späteren Layout-Endfassung dieser Konstruktionsseite eingesetzt, ohne eigene technische Details hinzuzufügen.
KONSTRUKTIONSDETAILS - ALUMINIUM UND HOLZ


Tageslicht genießen. Sonneneinstrahlung reduzieren. Gleichzeitig Energie erzeugen.
Tageslicht, Verschattung und Stromerzeugung miteinander verbinden.


Semitransparente PV im Wintergartendach Das von Sanko Solar eingesetzte ASP-LAM3-T20-80 verbindet eine Transparenz von 20 % mit 80 W Nennleistung. Dadurch kann die Dachfläche Tageslicht durchlassen, direkte Sonneneinstrahlung reduzieren und gleichzeitig Solarstrom erzeugen.
Tageslicht & Raumwirkung Verschattung & Sonneneinstrahlung Die gleichmäßige Semitransparenz schafft eine andere Lichtwirkung als eine vollständig transparente Dachverglasung oder eine PV-Lösung mit sichtbarem Zellraster. Wie hell der Raum tatsächlich wirkt, hängt zusätzlich von Ausrichtung, Dachfläche, Seitenverglasung und Umgebung ab.
Die PV-Fläche reduziert den direkten solaren Eintrag gegenüber einer vollständig transparenten Dachfläche. Sie ersetzt jedoch keine individuelle Betrachtung des sommerlichen Wärmeschutzes und des Raumklimas.
Geschlossener Wintergarten Energiegewinnung Die Wintergartendachfläche übernimmt gleichzeitig eine photovoltaische Funktion. Eigenverbrauch, Speicher und gegebenenfalls eine Klimatisierung können bereits in der Elektroplanung gemeinsam betrachtet werden.
Anders als bei einer offenen Terrassenüberdachung kann sich Wärme in einem geschlossenen Wintergarten stauen.
Deshalb müssen Raumklima, Lüftung und gewünschte Nutzung bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Sommerlicher Wärmekomfort Auch mit semitransparenten CdTe-Modulen kann sich ein geschlossener Wintergarten bei hohen Außentemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung deutlich aufheizen. Eine ausreichende Be- und Entlüftung sollte deshalb von Anfang an eingeplant werden. Abhängig von Größe, Ausrichtung, Verglasungsanteil und gewünschter Nutzung kann zusätzlich eine aktive Kühlung bzw. Klimatisierung sinnvoll sein.
Produktwerte: ASP-LAM3-T20-80 laut Herstellerdatenblatt. Die tatsächliche thermische Situation eines Wintergartens ist projektbezogen zu bewerten.
Aluminium oder Holz/Holz-Aluminium - Tragwerk, Verglasung, Lüftung und Elektrik als Gesamtsystem planen.
Holz- und Holz-Aluminium-Konstruktion Aluminiumkonstruktion Holz kann die sichtbare Tragstruktur prägen; Aluminium kann ergänzend für äußeren Wetterschutz, Abdeckungen und Modulaufnahme eingesetzt werden. Dimensionierung und Anschlussdetails sind projektbezogen.
Aluminium eignet sich für schlanke, witterungsbeständige Wintergartenkonstruktionen. Dach- und Seitenprofile, Modulaufnahme, Dichtungen, Anschlüsse und Entwässerung müssen auf das jeweilige System abgestimmt werden.
Dach- und Seitenflächen PV-Dachfläche und transparente bzw. geschlossene Seitenflächen beeinflussen gemeinsam Tageslicht, solare Gewinne und Raumtemperatur. Das gesamte Verglasungskonzept sollte daher zusammen geplant werden.
Lüftung Öffenbare Fenster, Türen, Dachlüfter oder andere Lüftungslösungen können den natürlichen Luftaustausch unterstützen. Art und Größe müssen auf Raumvolumen, Nutzung und Gebäude abgestimmt werden.
Kühlung / Klimatisierung Wenn ein definierter sommerlicher Raumkomfort gefordert ist, kann zusätzlich eine aktive Kühlung sinnvoll werden. Eine mögliche Klimatisierung sollte früh berücksichtigt werden, damit elektrische Leistung, Leitungswege und Gerätepositionen eingeplant werden können.
Dachneigung & Entwässerung Gefälle, Rinnen, Abläufe, Wandanschlüsse und Dichtungen müssen Wasser kontrolliert ableiten. Die konkrete Dachneigung folgt dem gewählten System und den Projektbedingungen.
Statik Das Eigengewicht der Module von 36-46 kg je Modul sowie Tragkonstruktion, Verglasungen und standortabhängige Wind- und Schneelasten sind projektbezogen zu berücksichtigen.
Elektrische Integration Kabelwege, Verschaltung, Wechselrichter, Schutztechnik und gegebenenfalls Speicher sollten früh in das Konstruktionskonzept aufgenommen werden. Der erzeugte Solarstrom kann unter anderem für den Eigenverbrauch im Gebäude genutzt werden.
Planungshinweis: Die 20 % Transparenz des ASP-Moduls ist ein Produktwert. Daraus lässt sich allein keine feste Raumtemperatur oder Kühlleistung ableiten. Für geschlossene Wintergärten sind Nutzung, Ausrichtung, Glasflächen, Lüftung und gegebenenfalls eine thermische bzw. haustechnische Planung gemeinsam zu betrachten.
PLANUNGSHINWEIS - GESCHLOSSENER WINTERGARTEN Gemeinsam betrachten: PV-Dachfläche / Fassadenverglasung / Lüftung / Sonneneintrag / Raumvolumen / gewünschte Nutzung / gegebenenfalls Kühlung oder Klimatisierung.
Die 20 % Transparenz des ASP-Moduls ist ein Produktwert; daraus lässt sich keine feste Raumtemperatur oder Kühlleistung ableiten.
Energie erzeugen und gleichzeitig die Gebäudehülle gestalten.
Semitransparente CdTe-Module als Bestandteil der Gebäudehülle.


Außenansicht · warme Fassade Innenansicht · warme Fassade Warme Fassade – semitransparente CdTe-Module Mit „warmer Fassade“ ist hier der Bereich der thermisch wirksamen Gebäudehülle gemeint. Die Bezeichnung beschreibt den konstruktiven Fassadentyp – nicht die Temperatur des PV-Moduls.
Tageslicht und Transparenz Semitransparente CdTe-Module können in lichtdurchlässige Bereiche der Gebäudehülle integriert werden. Sie verbinden photovoltaische Stromerzeugung mit Tageslicht und einer gegenüber vollständig transparenter Verglasung veränderten Sonneneinstrahlung.
Architektonische Wirkung Die gleichmäßige Modulfläche ohne klassisches sichtbares Zellraster ermöglicht ein ruhiges Erscheinungsbild. Außenwirkung und Lichtstimmung im Innenraum sollten gemeinsam geplant werden.
Integration in die Fassade Bei einer thermisch wirksamen Fassade müssen PV-Modul, Fassadensystem, Befestigung, Dichtheit, Wärmeschutz, Anschlüsse und gegebenenfalls Lüftungs- bzw. Entwässerungsebenen als Gesamtkonstruktion betrachtet werden.
Produktbezug Die 20 % Transparenz ist ein konkreter Wert des von Sanko Solar eingesetzten ASP-LAM3-T20-80. Sie wird nicht als allgemeiner Wert für sämtliche CdTe- oder BIPV-Module verwendet.
Die tatsächliche Eignung eines Moduls für eine konkrete Fassadenkonstruktion ist projektbezogen zu prüfen.
Photovoltaik wird zur sichtbaren Fassadenoberfläche und zum architektonischen Gestaltungselement.
Photovoltaik, Fassadenfunktion und architektonische Gestaltung verbinden.


Schwarze Fassadenausführung Farbige Modulausführungen Kaltfassade – vorgehängte bzw. hinterlüftete Fassadenlösung Der Begriff „Kaltfassade“ beschreibt eine konstruktive Fassadenart mit getrennten Funktionsebenen und typischerweise einer Hinterlüftung. „Kalt“ bezieht sich nicht auf die Betriebstemperatur der Photovoltaikmodule.
Geschlossene Fassadenflächen Wo keine Transparenz erforderlich ist, können photovoltaische Fassadenelemente geschlossene Flächen energetisch nutzen und gleichzeitig die äußere Erscheinung des Gebäudes prägen.
Schwarze Module Dunkle bzw.
schwarze Modulflächen ermöglichen eine homogene, technisch zurückhaltende Fassadengestaltung. Raster, Fugen und Modulformate werden Teil des architektonischen Entwurfs.
Farbige Module Farbige Ausführungen erweitern den gestalterischen Spielraum. Farbe, Oberfläche, Modulformat und Leistung müssen anhand der konkret verfügbaren Produktvariante bzw. Projektlösung festgelegt werden.
Planung als Fassadensystem Unterkonstruktion, Hinterlüftung, Befestigung, Brandschutz, Windlasten, Feuchteschutz, elektrische Leitungsführung und Wartungszugang sind als zusammenhängendes Fassadensystem zu planen.
BIPV statt Zusatztechnik Bei der gebäudeintegrierten Photovoltaik wird die PV-Fläche Teil des architektonischen und konstruktiven Fassadenkonzepts.
Photovoltaik als funktionaler Bestandteil der Dachfläche.
Wenn Photovoltaik zum Bestandteil der Architektur wird.


Semitransparente Dachintegration · Sanko Solar Dachintegrierte PV-Elemente · Quelle: ASP Photovoltaik als Bauteil Bei gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV) wird die Photovoltaik zum konstruktiven und gestalterischen Bestandteil des Gebäudes. Im Unterschied zu einer nachträglich aufgesetzten Anlage wird die PV-Lösung bereits in die Planung der Gebäudehülle einbezogen.
BIPV oder klassische Aufdachanlage?
Bei einer klassischen Aufdachanlage bleibt die bestehende Dachhaut erhalten und die PV-Anlage wird zusätzlich darauf montiert. Bei BIPV wird das PV-Element in die Dach- oder Gebäudehülle integriert.
Mehrere Funktionen auf einer Fläche Je nach Konstruktion kann die integrierte Photovoltaik Stromerzeugung mit Wetterschutz, Verschattung, Tageslichtführung und architektonischer Gestaltung verbinden.
Gestaltung und Planung Modulformat, Fugenbild, Dachraster und konstruktive Anschlüsse werden Teil des architektonischen Entwurfs. Deshalb sollte die PV-Fläche bereits in einer frühen Planungsphase berücksichtigt werden.
Konstruktion, Entwässerung und elektrische Einbindung gemeinsam planen.
Dach, Photovoltaik und Elektrotechnik als ein Gesamtsystem betrachten.
Dachaufbau und Unterkonstruktion PV-Element, Dachaufbau und Unterkonstruktion müssen aufeinander abgestimmt werden.
Anschlüsse, Übergänge und Durchdringungen sind projektbezogen zu planen.
Dichtigkeit und Entwässerung Wasserführung, Dichtungen, Überdeckungen, Anschlüsse und Entwässerung sind Bestandteil der Dachplanung. Die konkrete Ausführung richtet sich nach dem eingesetzten Dach- und Modulsystem.
Statik und Befestigung Eigengewicht, Wind- und Schneelasten sowie die Kräfte aus der Befestigung müssen für Gebäude und Standort berücksichtigt und nachgewiesen werden.
Brandschutz und baurechtliche Anforderungen Die für Gebäude, Dachaufbau und Einsatzort geltenden Anforderungen sind projektspezifisch zu prüfen.
Elektrische Integration Kabelführung, Steckverbindungen, Schutztechnik und Wechselrichterposition sollten bereits mit der Dachplanung festgelegt werden.
Wartung und Zugänglichkeit Kontrolle, Wartung und gegebenenfalls der Austausch einzelner Komponenten müssen auch bei integrierten Lösungen möglich bleiben.
Vom Bauort über die Konstruktion bis zur passenden Modulbelegung.
Von der ersten Idee zur belastbaren Projektgrundlage.
Früh gemeinsam planen Bei semitransparenten PV-Dächern und BIPV beeinflussen sich Architektur, Modulraster, Tragkonstruktion, Entwässerung und Elektrotechnik gegenseitig. Je vollständiger die Ausgangsdaten sind, desto gezielter kann Sanko Solar eine erste Projektbewertung und Modulaufteilung vorbereiten.
1. Bauort und Vorhaben Benötigt werden Bauort mit PLZ und Ort sowie die Art des Vorhabens, zum Beispiel Terrassenüberdachung, Wintergarten, Dachintegration oder Fassade. Wichtig ist außerdem, ob es sich um einen Neubau oder den Anschluss an ein bestehendes Gebäude handelt.
2. Abmessungen Breite, Tiefe, Höhe und gewünschte Durchgangshöhe bilden die Grundlage für Konstruktion und Modulbelegung. Eine bemaßte Skizze und Fotos der Einbausituation erleichtern die erste Einschätzung erheblich.
3. Konstruktion Festgelegt werden sollte, ob Aluminium oder Holz/Holz-Aluminium gewünscht ist. Zusätzlich sind Dachform, gewünschte Farbe und die vorgesehene Dacheindeckung bzw. Kombination mit weiteren Glasflächen zu berücksichtigen.
4. Modulraster Das von Sanko Solar eingesetzte ASP-LAM3-T20-80 misst 1.200 x 600 x 16 mm. Die Modulabmessungen beeinflussen das konstruktive Raster. Sparrenabstände oder Achsmaße werden jedoch nicht pauschal aus dem Modulformat abgeleitet, sondern projektbezogen festgelegt.
5. Standortbedingungen Ausrichtung, Umgebung und mögliche Verschattungen beeinflussen die photovoltaische Nutzung.
Für die Tragkonstruktion sind außerdem die standortbezogenen Wind- und Schneelasten zu berücksichtigen.
6. Dachneigung und Entwässerung Gefälle, Wandanschluss, Rinnen und Abläufe müssen als Teil des Gesamtsystems geplant werden. Die konkrete Dachneigung ergibt sich aus Konstruktion, Systemvorgaben und Projektbedingungen.
Wichtig: Das elektrische Datenblatt des PV-Moduls liefert Produktwerte, ersetzt aber keine projektbezogene Statik, keine baulichen Nachweise und keine konstruktive Detailplanung.
Die wichtigsten Angaben für eine fundierte technische Einschätzung.
Diese Informationen helfen Sanko Solar bei einer strukturierten ersten Einschätzung.
Bereich Benötigte Angaben Allgemein Bauort (PLZ/Ort) · Art des Vorhabens · Neubau oder Anbau Maße Breite · Tiefe · Höhe · Durchgangshöhe · bemaßte Skizze Konstruktion Aluminium oder Holz/Holz-Aluminium · Dachform · gewünschte Farbe PV / Glas Modulanordnung · semitransparente PV-Fläche · ggf. ergänzende Glasflächen Bestand Fotos · Wandanschluss · vorhandene Konstruktion · Besonderheiten am Gebäude Standort Ausrichtung · mögliche Verschattung · örtliche Randbedingungen Elektrik gewünschte Nutzung des Solarstroms · möglicher Speicher · vorgesehener Wechselrichter/Technikbereich Statik Modulgewicht, Eigengewicht der Konstruktion sowie Wind- und Schneelasten müssen für das konkrete Bauvorhaben berücksichtigt werden. Profilquerschnitte, Spannweiten, Befestigungen und Fundamente sind entsprechend zu dimensionieren.
Elektrische Auslegung Anzahl und Verschaltung der Module, Kabelwege, Schutztechnik und Wechselrichter müssen auf das Projekt abgestimmt werden. Bei Bedarf können Eigenverbrauch und Speicher in die Planung einbezogen werden.
Kabelführung Leitungswege sollten bereits bei der Konstruktion berücksichtigt werden. Ziel ist eine geschützte, wartbare und optisch saubere Integration.
Zugänglichkeit und Wartung Reinigung, Kontrolle und Wartung sollten bereits in der Planungsphase mitgedacht werden.
Dies gilt besonders für größere Dach- und Fassadenflächen.
Vom Entwurf zum Angebot Auf Basis der Projektangaben kann die Modulaufteilung vorbereitet und die konstruktive Machbarkeit weiter geprüft werden. Fehlende technische oder baurechtliche Nachweise werden anschließend projektspezifisch ergänzt.
Produktgrundlage: Für die bisher beschriebenen semitransparenten Anwendungen verwendet Sanko Solar das ASP-LAM3-T20-80 mit 1.200 x 600 x 16 mm, 20 % Transparenz, 80 W Nennleistung und 27 kg Modulgewicht. Diese Werte dienen als Produktbasis; die Auslegung der Gesamtkonstruktion bleibt projektbezogen.
Vom PV-Modul über den Wechselrichter bis zur Nutzung des erzeugten Solarstroms.
Vom CdTe-Modul zum nutzbaren Solarstrom.
Die Photovoltaik endet nicht am Modul.
Damit der erzeugte Solarstrom im Gebäude genutzt, gespeichert oder in das Netz eingespeist werden kann, müssen Modulverschaltung, Wechselrichter, Schutztechnik und Leitungsführung aufeinander abgestimmt werden. Die konkrete Auslegung erfolgt immer projektbezogen.
CdTe- Module → Wechsel- richter → Haus- verbrauch optional:
Batteriespeicher oder Netzeinspeisung Modulverschaltung Die Anzahl der Module und ihre elektrische Verschaltung müssen zum vorgesehenen Wechselrichter und zum jeweiligen Anlagenkonzept passen. Grundlage sind die elektrischen Kennwerte des tatsächlich eingesetzten Modultyps.
Wechselrichter Der Wechselrichter wandelt den von den PV-Modulen erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um. Auswahl und Dimensionierung richten sich unter anderem nach Modulanzahl, Verschaltung, Anlagenleistung und Nutzungskonzept.
Kabelführung Kabelwege sollten bereits mit Dach-, Wintergarten- oder Fassadenkonstruktion geplant werden. Eine frühzeitige Abstimmung ermöglicht geschützte, wartbare und optisch saubere Leitungswege.
Eigenverbrauch Der erzeugte Solarstrom kann unmittelbar für elektrische Verbraucher im Gebäude genutzt werden. Wie hoch der Eigenverbrauch tatsächlich ist, hängt vom individuellen Lastprofil und von der Größe der PV-Anlage ab.
Eigenverbrauch, Batteriespeicher und Netzeinspeisung sinnvoll zusammendenken.
Das Energiekonzept wird auf Gebäude und Nutzung abgestimmt.
Batteriespeicher Ein Batteriespeicher kann Solarstrom aufnehmen, der zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht direkt benötigt wird. Ob und welche Speichergröße sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal festlegen; entscheidend sind Erzeugung, Verbrauch, gewünschter Autarkiegrad und Wirtschaftlichkeit.
Netzeinspeisung Nicht direkt verbrauchter oder gespeicherter Solarstrom kann - abhängig vom jeweiligen Anlagen- und Netzanschlusskonzept - in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die hierfür geltenden technischen und administrativen Anforderungen sind projektspezifisch zu beachten.
Wintergarten und Klimatisierung Bei einem geschlossenen Wintergarten kann an sonnigen Sommertagen gleichzeitig PV-Erzeugung und Kühlbedarf auftreten. Der erzeugte Solarstrom kann grundsätzlich auch für eine Klimatisierung oder andere elektrische Verbraucher genutzt werden. Eine vollständige Deckung des Kühlbedarfs darf daraus jedoch nicht pauschal abgeleitet werden.
Energiemanagement Bei Anlagen mit mehreren Verbrauchern, Batteriespeicher oder weiteren Energiekomponenten kann ein Energiemanagement helfen, Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abzustimmen.
Schutz und Fachinstallation Elektrische Schutztechnik, Leitungsdimensionierung, Steckverbindungen, Wechselrichter und Netzanschluss müssen nach den für das konkrete Projekt geltenden Anforderungen ausgeführt werden. Die elektrische Installation gehört in die Hände entsprechend qualifizierter Fachkräfte.
Elektrische Produktdaten des eingesetzten Moduls Kennwert ASP-LAM3-T20-80 Datenblatt Nennleistung Pm 80 W Leerlaufspannung Voc 123,5 V Spannung Vm 91,7 V Kurzschlussstrom Isc 0,99 A Strom Im 0,87 A Max.
Systemspannung 1.000 V Planungshinweis: Die Daten des ASP-LAM3-T20-80 bilden die Produktgrundlage. Daraus ergibt sich noch keine fertige Anlagenverschaltung oder Wechselrichterdimensionierung. Diese muss für Anzahl, Anordnung und Betriebsbedingungen der Module im jeweiligen Projekt ausgelegt werden.
Pflege, Schnee und Eis sowie ein sicherer Betrieb der PV-Überdachung.
Damit die PV-Fläche dauerhaft zuverlässig und gepflegt bleibt.
Regelmäßige Kontrolle statt unnötiger Eingriffe.
Semitransparente CdTe-Module sind für den dauerhaften Außeneinsatz vorgesehen.
Im Betrieb sollten Modulflächen, Konstruktion, Entwässerung und sichtbare elektrische Komponenten regelmäßig kontrolliert werden. Art und Umfang der Pflege richten sich nach Standort und Nutzung.
Reinigung der Modulflächen Staub, Pollen, Laub oder andere Ablagerungen können sich je nach Umgebung auf der Dach- oder Fassadenfläche sammeln. Wenn eine Reinigung erforderlich ist, sollte sie materialschonend erfolgen.
Scheuernde Hilfsmittel oder Verfahren, die Glas, Dichtungen oder Oberflächen beschädigen können, sind zu vermeiden.
Entwässerung freihalten Rinnen, Abläufe und Wasserwege sollten kontrolliert und von Laub oder sonstigen Ablagerungen freigehalten werden. Eine funktionierende Entwässerung ist nicht nur für die PV-Fläche, sondern für die gesamte Überdachungs- oder Fassadenkonstruktion wichtig.
Sichtkontrolle Bei einer regelmäßigen Sichtprüfung können beispielsweise auffällige Beschädigungen, lose Bauteile, Veränderungen an Dichtungen oder ungewöhnliche Verschmutzungen früh erkannt werden. Arbeiten an elektrischen Komponenten gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Fachkräfte.
Schnee Schneelasten sind bereits bei der statischen Planung der gesamten Konstruktion zu berücksichtigen. Eine Schneedecke sollte nicht ohne Anlass mit ungeeigneten Werkzeugen von der Modulfläche entfernt werden.
Eis Festgefrorenes Eis darf nicht gewaltsam abgeschlagen oder mit scharfkantigen Werkzeugen entfernt werden. Dadurch könnten Glasoberflächen, Kanten, Dichtungen oder andere Bauteile beschädigt werden.
Schnee und Eis: Wenn eine Entfernung aus Sicherheits- oder Betriebsgründen erforderlich wird, sollte sie mit einem für die Konstruktion geeigneten, materialschonenden Verfahren erfolgen. Die sichere Zugänglichkeit der Dachfläche ist dabei ebenso zu berücksichtigen.
Witterungseinflüsse erkennen und die Anlage regelmäßig im Blick behalten.
Modul und Tragkonstruktion müssen als Gesamtsystem betrachtet werden.
Hagel Für die von Sanko Solar eingesetzten Module wurde in der bisherigen Produktinformation eine Prüfung mit Hagelkörnern bis 25 mm angegeben. Dieser Wert beschreibt die zugrunde gelegte Modulprüfung und ist nicht mit einer Garantie gegen jede denkbare Hagelbeanspruchung gleichzusetzen.
Wind- und Schneelasten Die Belastbarkeit eines einzelnen PV-Moduls und die Tragfähigkeit der vollständigen Konstruktion sind zwei unterschiedliche Themen.
Sparren, Pfosten, Profile, Befestigungen, Wandanschlüsse und Fundamente müssen für das konkrete Bauvorhaben und den Standort ausgelegt werden.
Temperaturverhalten Das ASP-LAM3-T20-80 ist laut Herstellerdatenblatt für einen Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +85 °C angegeben. Der Leistungs-Temperaturkoeffizient Pm beträgt -0,214 %/°C. Diese Werte sind Produktdaten und ersetzen keine thermische Betrachtung der gesamten Konstruktion.
Dichtungen und Anschlüsse Dichtungen, Fugen, Wandanschlüsse und Übergänge sollten im Rahmen der regelmäßigen Kontrolle mit betrachtet werden.
Auffälligkeiten sollten frühzeitig fachgerecht bewertet werden, bevor Folgeschäden entstehen.
Elektrische Komponenten Steckverbindungen, Kabel und weitere elektrische Komponenten dürfen nicht eigenmächtig geöffnet oder verändert werden. Bei sichtbaren Beschädigungen oder Auffälligkeiten sollte die Anlage fachgerecht überprüft werden.
Wartungszugang Bereits bei der Planung sollte berücksichtigt werden, wie Rinnen, Modulflächen und technische Komponenten später sicher erreicht werden können. Das gilt besonders für größere Überdachungen, Wintergärten, Dächer und Fassaden.
Wichtig: Für Wartung und Reinigung gelten die Vorgaben des tatsächlich eingesetzten Moduls, der Unterkonstruktion und der übrigen Systemkomponenten. Wo Hersteller- oder Projektunterlagen konkretere Anforderungen nennen, haben diese Vorrang vor allgemeinen Hinweisen dieses Ratgebers.
Hinweis zum Hagelwert: Die Angabe „bis 25 mm getestet“ stammt aus dem bisherigen Sanko-Solar-Arbeitsstand; im vorliegenden ASP-Moduldatenblatt ist dieser Prüfwert nicht ausgewiesen. Für die Endfassung sollte der zugehörige Prüf- oder Zertifikatsnachweis hinterlegt werden.
HAGELPRÜFUNG – TECHNISCHE EINORDNUNG Ein vorliegender TÜV-NORD-Testreport dokumentiert eine Hagelprüfung mit Eiskugeln von etwa 25 mm Durchmesser. Der Prüfbericht bezeichnet das geprüfte Muster als „Sample #9“. Derzeit liegt keine eindeutige Herstellerbestätigung vor, dass dieses Prüfmuster dem von Sanko Solar eingesetzten ASP-LAM3-T20-80 entspricht.
Daher wird aus diesem Bericht aktuell keine produktspezifische Hagelbeständigkeit abgeleitet.
Sanko Solar, Herstellergarantie und Rücknahmesysteme klar voneinander unterscheiden.
Klare Zuständigkeiten über die Nutzungsdauer hinaus.
Garantie und Recycling sind unterschiedliche Themen.
Für eine transparente Darstellung trennt Sanko Solar die eigene Garantie, die erweiterten Garantiebedingungen des Modulherstellers ASP sowie Rücknahme und Recycling voneinander.
ASP PV CYCLE Rücknahme & Recycling 2 Jahre Garantie Erweiterte Herstellergarantie Die Garantie von Sanko Solar wird separat von ergänzenden Herstellergarantien dargestellt.
Garantieumfang und Garantiedauer können je nach Modultyp variieren.
Maßgeblich sind die Angaben im jeweils gültigen Datenblatt und die Garantiebedingungen des Herstellers ASP.
Sanko Solar ist an PV CYCLE angeschlossen. Rücknahme und Recycling werden getrennt von Garantieangaben betrachtet.
Die ASP-Leistungsgarantie richtig verstehen Die Formulierung „25 Jahre Garantie“ wäre zu ungenau. Das ASP-Datenblatt unterscheidet zwischen der Garantie auf Material und Verarbeitung und der langfristigen Leistungsgarantie. Nach dem vorliegenden Datenblatt werden für die Leistung mindestens 90 % der Nennleistung während der ersten 10 Jahre und 80 % über 25 Jahre genannt. Maßgeblich bleiben die vollständigen Garantiebedingungen des Herstellers.
Rücknahme und Recycling Sanko Solar ist PV CYCLE angeschlossen. Dieser Punkt wird im Ratgeber getrennt von der Produkt- und Leistungsgarantie dargestellt. Zusätzlich beschreibt ASP im vorliegenden Herstellerdatenblatt ein eigenes Rücknahme- und Recyclingprogramm für die Module am Ende ihrer Nutzungsdauer.
Langfristige Verantwortung Bei einer Photovoltaikanlage sollte nicht nur die Stromerzeugung während des Betriebs betrachtet werden. Ebenso wichtig sind nachvollziehbare Garantiebedingungen sowie eine geregelte Rücknahme und Verwertung am Ende der Nutzungsdauer. Diese Themen werden deshalb bereits bei der Produkt- und Projektbetrachtung berücksichtigt.
Wichtig: Diese Übersicht fasst die derzeit vorliegenden Angaben zusammen. Für einen konkreten Garantie- oder Rücknahmefall gelten die jeweils anwendbaren Vertrags-, Garantie- und Rücknahmebedingungen. Die ASP-Herstellergarantie wird deshalb im Ratgeber nicht als pauschale Sanko-Solar-Garantie dargestellt.
Grundlage ASP: vorliegendes Datenblatt des von Sanko Solar eingesetzten Moduls. Angabe PV CYCLE und 2 Jahre Sanko-Solar-Garantie: Sanko-Solar-Arbeitsstand.
Materialeinsatz, Energieerzeugung und Umweltinformationen sachlich einordnen.
Photovoltaik über den gesamten Lebensweg betrachten.
Nachhaltigkeit beginnt nicht erst beim Recycling.
Für die Umweltbetrachtung einer Photovoltaiklösung sind Herstellung, Nutzung, Lebensdauer, Energieerzeugung und das spätere Ende der Nutzungsphase gemeinsam relevant. Bei gebäudeintegrierter Photovoltaik kommt hinzu, dass eine ohnehin benötigte Bauteilfläche gleichzeitig zur Stromerzeugung genutzt werden kann.
Bauteilfläche mehrfach nutzen Bei Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Dächern und Fassaden kann Photovoltaik in Flächen integriert werden, die ohnehin Bestandteil des Bauwerks sind. Je nach Anwendung verbindet die Fläche damit Stromerzeugung mit Funktionen wie Wetterschutz, Tageslichtführung, Verschattung oder Fassadengestaltung.
Stromerzeugung während der Nutzungsphase Die Module erzeugen während ihres Betriebs erneuerbaren Strom. Wie groß der tatsächliche Energie- und Klimanutzen eines Projekts ist, hängt unter anderem von Standort, Ausrichtung, Ertrag, Lebensdauer, Systemauslegung und dem jeweils ersetzten Strommix ab.
Lebenszyklus statt Einzelkennzahl Umweltwirkungen sollten nicht anhand einer einzelnen Zahl bewertet werden. Wissenschaftliche Lebenszyklusanalysen betrachten unter anderem Materialbereitstellung, Herstellung, Transport, Nutzung und End-of-Life. Für CdTe und Silizium zeigen solche Untersuchungen, dass Herstellungsenergie, Strommix und Recycling die Ergebnisse wesentlich beeinflussen.
CdTe als Dünnschichttechnologie CdTe gehört zu den kommerziell eingesetzten Dünnschicht-Photovoltaiktechnologien.
Wissenschaftliche Untersuchungen des NREL zeigen, dass Technologieart, Herstellungsenergie und Recycling einen relevanten Einfluss auf den verkörperten Energie- und Kohlenstoffaufwand von PV-Modulen haben.
Bewusst keine pauschale CO Zahl: Für das konkrete Sanko-Solar-Modul liegt uns derzeit keine produktspezifische Environmental Product Declaration (EPD) bzw. vergleichbare verifizierte Lebenszyklusbilanz vor. Deshalb wird im Ratgeber kein allgemeiner CO Fußabdruck pro Modul oder kWh behauptet.
2 2 2 2
Rücknahme, Verwertung und dokumentierte Kreislaufprozesse im Überblick.
Materialien nach der Nutzungsphase möglichst wieder in den Kreislauf zurückführen.
Recycling von CdTe-Modulen Lebenszyklusuntersuchungen zu bestehenden CdTe-Recyclingverfahren zeigen, dass neben Glas und Kupfer auch Halbleitermaterial zurückgewonnen werden kann. Die konkrete Recyclingausbeute hängt jedoch vom jeweiligen Modulaufbau und Recyclingprozess ab.
Warum Rücknahme wichtig ist Mit zunehmender Zahl installierter PV-Anlagen wächst langfristig auch die Menge ausgedienter Module. Die Europäische Kommission betrachtet deshalb Recyclingfähigkeit, Demontierbarkeit und Materialrückgewinnung zunehmend als wichtige Bestandteile einer zirkulären Produktpolitik für Photovoltaik.
Sanko Solar und PV CYCLE Sanko Solar hat sich PV CYCLE angeschlossen. Rücknahme und Recycling werden damit im Sanko-Solar-Konzept ausdrücklich als eigener Bestandteil der langfristigen Produktverantwortung berücksichtigt.
ASP Im vorliegenden Datenblatt des eingesetzten ASP-Moduls wird zusätzlich ein Rücknahme- und Recyclingprogramm des Herstellers beschrieben. Dieses Herstellerprogramm und die Einbindung von Sanko Solar in PV CYCLE werden im Ratgeber getrennt voneinander dargestellt.
Verantwortungsvoller Umgang mit CdTe CdTe-Module enthalten Cadmiumtellurid als Halbleitermaterial. Deshalb ist ein geregelter Umgang über Herstellung, Nutzung und End-of-Life wichtig. Für beschädigte oder ausgediente Module sind die vorgesehenen Rücknahme- und Entsorgungswege zu nutzen; eine unsachgemäße Behandlung gehört nicht zum vorgesehenen Lebenszyklus.
Quellenbasis für die Endfassung • ASP-Datenblatt des von Sanko Solar eingesetzten Moduls: Produkt- und Rücknahmeangaben.
• NREL / IEA PVPS: Lebenszyklusanalysen zu CdTe-PV und PV-Recycling.
• European Commission Joint Research Centre (JRC): Kreislaufwirtschaft und Recyclingfähigkeit von PV-Modulen.
• Sanko Solar: Anschluss an PV CYCLE.
Für konkrete Umweltkennzahlen des ASP-LAM3-T20-80 sollten vor Veröffentlichung produktspezifische Herstellerunterlagen bzw. eine verifizierte EPD/LCA herangezogen werden, sofern verfügbar.
Viele praktische Fragen zu unseren semitransparenten CdTe-Photovoltaikmodulen, zu Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Planung, Technik und Betrieb haben wir bereits ausführlich in unserem FAQ-Bereich beantwortet.
Die jeweils aktuellen Antworten finden Sie in den FAQ auf unserer Website.
Dort werden die Informationen fortlaufend ergänzt und bei Bedarf aktualisiert. So vermeiden wir unterschiedliche oder veraltete Angaben an mehreren Stellen.
Schritt für Schritt von der ersten Idee zur passenden Sanko-Solar-Lösung.
Schritt für Schritt von der ersten Idee zur passenden Sanko-Solar-Lösung.
Eine gute Planung beginnt mit den richtigen Informationen.
Je genauer Maße, Einbausituation und gewünschte Nutzung beschrieben sind, desto gezielter können Modulaufteilung, Konstruktion und technische Anforderungen geprüft werden.
Projektidee & Bauort Zunächst wird geklärt, was entstehen soll: beispielsweise Terrassenüberdachung, Wintergarten, Dach- oder Fassadenintegration. Dazu benötigen wir den Bauort mit PLZ und Ort sowie die Information, ob es sich um Neubau oder Anbau an ein bestehendes Gebäude handelt.
Maße, Skizze & Fotos Breite, Tiefe, Höhe und gewünschte Durchgangshöhe bilden die Grundlage. Eine einfache bemaßte Skizze sowie Fotos der vorhandenen Einbausituation helfen, Wandanschlüsse, Platzverhältnisse und mögliche Besonderheiten früh zu erkennen.
Konstruktion & Gestaltung Gemeinsam werden Konstruktion und Erscheinungsbild festgelegt: Aluminium oder Holz/Holz-Aluminium, Dachform, gewünschte Farbe sowie die Anordnung der semitransparenten PV-Module und gegebenenfalls ergänzender Glasflächen.
Modulbelegung & technische Prüfung Auf Grundlage der Projektmaße wird eine mögliche Modulaufteilung vorbereitet. Gleichzeitig werden unter anderem Dachneigung, Entwässerung, Kabelführung sowie die Anforderungen an Statik, Wind- und Schneelasten betrachtet. Erforderliche Nachweise bleiben projektbezogen.
Angebot & Abstimmung Nach ausreichender Klärung der Projektgrundlagen kann ein auf das Vorhaben abgestimmtes Angebot erstellt werden. Offene Details werden vor der Ausführung gemeinsam geklärt und die vorgesehenen Komponenten eindeutig festgelegt.
Umsetzung & Inbetriebnahme Nach Freigabe folgen die projektbezogene Umsetzung und die elektrische Einbindung. Nach Fertigstellung erzeugt die integrierte PV-Fläche Solarstrom und übernimmt – abhängig von der Anwendung – zugleich Funktionen der Überdachung oder Gebäudehülle.
Für die erste Anfrage besonders hilfreich: Bauort · Projektart · Breite und Tiefe · gewünschte Höhe · Skizze · Fotos · Aluminium oder Holz/Holz-Aluminium · Dachform · gewünschte Farbe · besondere Anforderungen.
Der genaue Projektablauf kann je nach Bauvorhaben, Konstruktion und erforderlichen Nachweisen abweichen.
Der Quellenanhang fasst die technischen Grundlagen und Nachweise des Ratgebers zusammen. Produktbezogene Aussagen werden nur verwendet, wenn eine eindeutige Zuordnung zu den jeweiligen Unterlagen möglich ist.
Bereich Dokumentation / Zuordnung Moduldaten Technische Daten des eingesetzten ASP-LAM3-T20-80 gemäß Herstellerunterlagen.
Prüfungen & Zertifikate Zertifikate und Prüfberichte werden dem jeweiligen Modultyp eindeutig zugeordnet und archiviert.
Hagelprüfung Vorliegender TÜV-NORD-Test mit ca. 25 mm Eiskugeln. Die Zuordnung von „Sample #9“ zum ASP-LAM3-T20-80 ist durch den Hersteller noch zu bestätigen.
Garantie Sanko Solar Garantie sowie ergänzende Herstellergarantien werden getrennt dokumentiert.
Recycling PV CYCLE Anschluss von Sanko Solar sowie Herstellerinformationen zur Rücknahme und Verwertung.
Umwelt & Nachhaltigkeit EPD, LCA oder weitere produktspezifische Umweltinformationen werden aufgenommen, sobald verfügbar.
Hinweis zur Verwendung des Ratgebers sind die jeweils gültigen Normen, Zulassungen und Herstellerunterlagen.
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und Orientierung. Die enthaltenen technischen Angaben, Produktinformationen und Planungshinweise basieren auf dem zum Zeitpunkt der Erstellung verfügbaren Informationsstand und können sich ändern.
Maßgeblich sind die jeweils aktuellen technischen Datenblätter, Prüfberichte, Zertifikate, Herstellerunterlagen sowie die für das konkrete Bauvorhaben geltenden gesetzlichen und technischen Anforderungen.
Der Ratgeber ersetzt keine objektbezogene Fachplanung, statische Berechnung, elektrische Auslegung oder Prüfung öffentlich-rechtlicher Anforderungen. Aus den dargestellten allgemeinen Informationen und Anwendungsbeispielen lassen sich keine Beschaffenheitsgarantien oder zugesicherten Eigenschaften für ein konkretes Projekt ableiten. Zwingende gesetzliche Haftungsansprüche bleiben unberührt.
KONTAKT e.K.
Bergstraße 22 63762 Großostheim Tel. +49 160 189 88 01 info\@sanko-solar.de